Menu

Cart

Was genau ist die Traumdeutung?

  • Geschrieben von Abia Liebeszauberin
  • Published in Blog
  • Hits: 2794
  • Drucken, E-Mail

Telefonische Lebensberatung und Weissagungen
durch Traumdeutung 09005-375678-4* 

(*1,89€/Min Dt. FN, Mobi abw.)

Oneiromantie (griechisch óneiros für Traum und mántis für Wahrsager) ist die Anwendung der Traumdeutung für Weissagungen.

Traumdeutung
Traumdeutung bzw. Oneirologie (von griech. ὄνειρος (oneiros), "der Traum") bezeichnet jene Tätigkeiten und weltanschaulichen Konzepte, die hinter den im Traum erlebten Bildern, Handlungen und Gefühlen jeweils eine bestimmte, meist wichtige symbolische Botschaft vermuten und versuchen, sie methodisch zu deuten. In der Antike wurde den Träumen eine göttliche oder dämonische Quelle zugeschrieben,

die dem Mensch auf diesem Wege eine Botschaft übermittelte oder in Versuchung geführt haben soll, eine volkstümliche Auffassung, die auch die Grundlage der Oneiromantie bildet und von alttestamentlichen Traumdeutern wie Daniel praktiziert wurde. Seit dem Zeitalter der Aufklärung wird der Charakter des Traums als Überbringer von Botschaften philosophisch bezweifelt.

Die von Sigmund Freud begründete Tiefenpsychologie ist der Auffassung, das Traumgeschehen sei eine wichtige Informationsquelle über unbewusste Erlebensweisen des Menschen. In zahlreichen Publikationen legt sie eine Theorie dar, welche die Entstehung und Bedeutung der Träume sowie ihre Deutung systematisiert. In seinem Werk "Die Traumdeutung" bezeichnet Freud solche Arbeit deswegen auch als Traumanalyse.

In der Hirnforschung herrscht eine Kontroverse über die Bedeutung von Träumen und auch über die Notwendigkeit, diese zu verstehen. Dies wird im anschließenden Kapitel weiter ausgeführt.

 

Neurowissenschaften

In den Neurowissenschaften ist der Stellenwert und die Sinnhaftigkeit einer tiefenpsychologischen Traumdeutung umstritten. Crick und Mitchison beispielsweise führen das Traumphänomen auf neuronale und kognitive Prozesse des Gehirns zurück, in deren Verlauf unwichtige Verhaltensmodi gelöscht würden; eine Deutung der Träume sei deswegen nicht erforderlich. Andere Wissenschaftler interpretieren bestimmte Befunde ihrer experimentellen Forschung als Bestätigung einiger der Grundannahmen der psychoanalytischen Traumdeutung. U. a. sehen Gerhard Roth und Marc Solms eine mögliche Parallele zwischen dem freudschen Unbewussten einerseits und einem speziellen Phänomen anderseits, das sie durch den Vergleich der durch die Tomografie sichtbar gemachten Gehirnprozesse mit den bewussten Denkinhalten der während des Versuchs befragten Probanden entdeckten: Die neuronale Aktivität eines mit einem Bild oder einer zu lösenden Aufgabe konfrontierten Gehirns nimmt eine Weile zu, ohne dass dem Probanden währenddessen ein Gedanke oder Gefühl schon bewusst würde, so scheinen z.B. auch die "Entscheidungen" bereits lange vor ihrer Bewusstwerdung 'gefällt' zu werden. Roth erachtet dies Phänomen als indirekten Beleg für das von Freud angenommene Strukturmodell der Psyche, das von wesentlicher Bedeutung für die Traumanalyse ist.

Sigmund Freud

Freuds Theorie zufolge wohnt den Träumen weder ein prophetischer Gehalt inne, noch handelt es sich um Produkte einer bloßen Verarbeitung vorheriger Tageserlebnisse. Vielmehr enthalte jeder Traum eine höchst intime "Botschaft" über die von den Erfahrungen der Kindheit maßgeblich bedingte Situation des Träumenden. In der Tiefenpsychologie steht daher die systematische "Entschlüsselung" der Träume im Dienste der Selbsterkenntnis und hat darüber hinaus eine existentielle Bedeutung für die psychische Diagnostik, die Voraussetzung einer fundierten Therapie.

Aus den Ergebnissen seiner Methode der Traumdeutung leitete Freud ab, dass es psychische Inhalte gebe, die aktiv daran gehindert werden, das Bewusstsein zu erreichen. Den dafür maßgeblichen Verdrängungs-Mechanismus bezeichnete er in Anlehnung an eine Maßnahme der Machtpolitik als "Zensur"; der Schlaf setze jedoch diese kognitive Hemmung herab und ermögliche den ins Unbewusste verdrängten Inhalten, sich zu Träumen zu gestalten und in dieser Form das Bewusstsein zu erreichen. Der Vorgang der Traumgestaltung wird als "Primärprozess" bezeichnet und findet Freud zufolge im sogenannten Vorbewussten statt. In ihm würden die Inhalte des Unbewussten - bei denen es sich immer um Bedürfnisse wie Hunger, Lust usw. handele (s. u.) - mit den Erlebnissen der vorherigen Tage (sogenannten Tagesresten), Eindrücken aus dem Langzeitgedächtnis und selbst Anteilen bewusster Erwägungen vermischt, alles "verdichtet" zu primitiv oder auch höchst komplex anmutenden 'filmischen' Sequenzen und ohne Rücksicht gegen den im Wachzustand gewohnten Zeitverlauf "verschoben". Ebenfalls scheinen gelegentlich die anderen Naturgesetze wie die Schwerkraft aufgehoben, was insgesamt dazu führe, dass sich der Sinn eines Traumes erst über den Umweg der Analyse erschließen lasse. Hauptverantwortlich dafür, dass die "Botschaft" eines Traumes nicht unmittelbar nachvollzogen werden könne, sei aber die Zensur, die während des Schlafes zwar herabgesetzt, jedoch nicht gänzlich aufgehoben werde.

Die "tiefsten" Inhalte der Träume entstammen Freuds Theorie zufolge dem so genannten Es, das annähernd mit dem Unbewussten identisch sei - also triebhaften Bedürfnissen, die befriedigt werden sollen: teils, weil sie für die Erhaltung des Organismus unabdingbar seien (z. B. der Drang nach Ernährung), teils, weil erforderlich für seine Vermehrung (sexuelle Bedürfnisse).

Diese biologisch verankerten Wünsche, denen die der Neugierde und solche sozialer Natur hinzukommen – die Mutter-Kind- und die Gruppenbindungsbedürfnisse – bilden nach Freud das Hauptreservoir der psychischen Energie, der so genannten Libido. Aus ihrer Quelle gestalte sich der gesamte biologische Organismus und die von Freud nach drei Instanzen unterschiedene Struktur der Psyche: das Es, das Ich und das Über-Ich. Alle drei Instanzen seien verbunden mit spezifischen, auch organisch repräsentierten Funktionen, die im Zustand der psychischen Gesundheit konfliktfrei kooperieren. Erst die Erziehung zu Moral und Reinlichkeit, deren Vorschriften und Verhaltensnormen während der Kindheit vom Über-Ich verinnerlicht werden, seien dafür verantwortlich, dass diese Kooperation gestört wird und etliche Anteile der dem Es eigenen Triebwünsche das Ich-Bewusstsein nicht mehr erreichen. Dennoch blieben sie im Unbewussten erhalten, und so stelle jeder Traum einen Versuch des Es dar, diese Triebwünsche dem Ich, entgegen den Forderungen des Über-Ichs, bewusst zu machen. Aus diesen einander widerstrebenden Forderungen ergebe sich der sogenannte latente Inhalt des Traumes, seine in Symbolen verkleidete, einer Deutung bedürfenden Botschaft.

Im Gegensatz hierzu stelle der manifeste Traum dar, was dem Träumer in Gestalt der ihm meist unverständlichen Symbole beim Erwachen im Gedächtnis haften blieb; er entspricht also nicht der "unter" der bewusst erinnerten Oberfläche 'latent' vorliegenden, erst durch die analytische Arbeit aufzudeckenden Botschaft. Zu ihr gelange der Psychoanalytiker vor allem über die freien Assoziationen, die sein Klient über jedes erfragte Symbol seines Traumes anfertigen soll. [1] Für die freie Assoziation wird der Träumer aufgefordert, sowohl spontane, unkritische als auch gezielt beschreibende Einfälle über die Symbole seines Traumes zu gewinnen. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Informationen könne dann die unter der erinnerten Traumoberfläche verborgen gebliebene (latente) Botschaft ausfindig gemacht werden.


C. G. Jung

Carl Gustav Jung verstand den Traum als unmittelbar deutlich werdende Darstellung der inneren Wirklichkeit des Träumenden, d. h. es bedürfe von diesem keine freien Assoziationen, um den Traum verstehen zu können. Eine Untersuchung nach den Methoden Freuds eigne sich daher kaum zur Ergründung des Unbewussten. Jung prägte auch den Begriff des kollektiven Unbewussten, ein Bereich, aus dem Menschen Kultur-unabhängig gleiche Grundassoziationen gewännen – z. B. Animus und Anima als Archetypen von der Verstand und das Leben, welche sich oft in Gestalt genitaler Symbole repräsentieren und auch in dem Verhältnis von Intuition (Natürlichkeit) und Ratio (Künstlichkeit) zu finden seien. Diese Annahme deckt sich mit vielen Ergebnissen der freudschen Traumanalyse, jedoch unterscheiden sich die Ansätze C. G. Jungs und Freuds wie oben angedeutet vor allem in zweierlei Hinsicht:

* Dadurch, dass Jung die von ihm als archetypisch angenommenen Symbole zu einem Katalog zusammenstellte, in dem den Symbolen eine tendenziell feste Bedeutung beigeordnet wird. Traumdeutung nach Jung erfolgt, indem der Analytiker diesen Katalog zur Auslegung hinzuzieht, um die Bedeutung jedes Symbols nachzuschlagen und miteinander zu kombinieren.
* Für Freud waren hingegen nicht seine eigenen, sondern die Freien Assoziationen seiner Patienten maßgeblich für die Auslegung derer Träume. Unerlässlich für seine Arbeit sind ihm dabei zum einen sein Strukturmodell der Psyche, zum anderen die Forderung, dass zwischen den Bedürfnissen der gesunden Psyche und biologischen Befunden kein Widerspruch bestehen dürfe. Freud kritisiert C.G. Jung somit vor allem dafür, dass dessen Methode die Naturwissenschaften zu sehr außer acht lasse.

Traumdeutung anderer psychotherapeutischer Ansätze


Gestalttherapie

In der Gestalttherapie werden Träume als existenzielle Botschaften des Träumenden betrachtet. Die bekannte psychoanalytische Traumdeutung (rein verbale Arbeit mit den Symbolen und Erforschen des latenten Trauminhalts) wird ersetzt durch die szenische Darstellung des Traumes sowie durch Dialoge mit ausgewählten Traumteilen. Der Träumer kann die vorkommenden Personen und Gegenstände als enteignete Teile von sich und seiner Umwelt erforschen, erkennen und integrieren.
Daseinsanalyse

Entsprechend der Daseinsanalyse ist Träumen eine Art In-der-Welt-sein (siehe Heidegger) wie der Wachzustand. Der Unterschied zeichnet sich dadurch aus, dass dem Träumer nur das erscheint, was seiner stimmungsgemäßen Befindlichkeit in hohem Maße entspricht. Träume geben Aufschluss über Offenheit und Verschlossenheit gegenüber den eigenen Seinsmöglichkeiten. Es gibt keine Sinnsuche hinter der erinnerten Traumoberfläche, es werden nur die erkennbaren Bedeutungsgehalte erfragt. Bei der Interpretation des Manifesten (Erinnerten) werden Analogien zwischen Traumgeschehen und Verhaltensweisen, Emotionen und Konflikten in der Wachwelt gesucht. Im Gegensatz zu Freud, der das Unbewusste in Triebwünschen verwurzelt sieht, lehnt Binswanger diese Sicht und Herangehensweise ab und setzt dem eine Ganzheit der Person entgegen, die er mit der Terminologie Heideggers und der Methode Husserls fundiert.
Klientenzentrierte Psychotherapie

Die Klientenzentrierte Psychotherapie orientiert sich am manifesten Trauminhalt. Bei der Interpretation werden Traumstimmung, -wahrnehmung und -handlung aufgegriffen und als Möglichkeit zur Selbstaktualisierung eingesetzt. Als Selbstaktualisierung wird die innere Kraft zum Wachstum und zur Selbstverwirklichung verstanden.


Focusing

Der Begründer des Focusing, Eugene T. Gendlin, sieht in der Traumarbeit einen Zugang zu bewusstseinsfernen Persönlichkeitsanteilen. Gedeutet werden körperliche Reaktionen, wenn der Träumer im Wachzustand ein weiteres mal in die Traumbilder eintaucht. Die Befragung über die körperliche Resonanz, dem sogenannten Felt Sense, ermöglicht dabei neue Bedeutungsaspekte. Der Träumer kann auch die Rolle von Teilen seines Traums einnehmen, ähnlich wie bei der Traumarbeit in der Gestalttherapie.

Oneiromantie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Friedrich Wilhelm Schadow: Josephs Traumdeutung im Gefängnis (1816/17). Szene aus dem Freskenzyklus des Casa Bartholdy in Rom. Alte Nationalgalerie, Berlin.

Oneiromantie (griechisch óneiros für Traum und mántis für Wahrsager) ist die Anwendung der Traumdeutung für Weissagungen.

Schon in frühester Zeit maß der Mensch den Träumen besondere Bedeutung zu. Eine Auslegungsmöglichkeit ist, die Träume als Prophezeiungen anzusehen. In der Antike beschäftigten sich neben Aristoteles und Platon vor allem Artemidor von Daldis in seinem Traumbuch Oneirokritika mit der Deutung von Träumen und der Möglichkeit der Weissagungen.

In der Bibel gibt es mehrere Stellen, in denen Gott den Menschen Anweisungen, Voraussagen und Versprechen durch Träume gab oder ihnen die Fähigkeit zur Traumdeutung verlieh. So konnte Josef im Alten Testament den Traum des Pharao deuten und dadurch die Zukunft vorhersagen. Salomo erhielt von Gott seine Weisheit in einem Traumgesicht. Daniel hatte zahlreiche Visionen und deutete den Traum Nebukadnezars über den Untergang seines Reiches.

 

In der heutigen Zeit findet Oneiromantie vor allem in der Esoterik Anwendung.

Quelle: Wikipedia, der freien Enzyklopädie

0
0
0
s2smodern

Entspannen Sie sich...

Familie & Kinder

  • Alle Rituale
  • Schmerz überwinden
  • Männer anziehen
  • Frauen anziehen
  • Liebeserwachen
  • Treue
  • Zusammenhalt
  • Harmonie
  • Gang zum Traualtar
  • Aufmerksamkeit gegenüber Kindern
  • Seelischer Schutz für Kinder
  • Geistiger Schutz für Kinder
  • Schutz für Tiere

Hellsehen & Wahrsagen

  • Hellsehen mit Hilfsmittel
  • Hellsehen ohne Hilfsmittel
  • Pendeln
  • Traumdeutung
  • Wahrsagen

Medium & Channeling

  • Aura Sehen
  • Channelling
  • Engelkontakte
  • Jenseitskontakte
  • Lichtarbeit
  • Reiki und Energiearbeit
  • Tierkommunikation

Liebe & Partnerschaft

Allgemeine Rituale

  • Männer anziehen
  • Frauen anziehen
  • Liebeserwachen
  • Treue
  • Zusammenhalt
  • Harmonie
  • Gang zum Traualtar

Beruf & Finanzen

  • Alle Rituale
  • Erfolgszauber
  • Geldzauber
  • Gegen Prüfungsangst
  • Gegen Lampenfieber
  • Gegen Mobbing
  • Neue Arbeit
  • Gehaltserhöhung
  • Beförderung
  • Kündigungsschutz
  • Erfolg im Rechtsstreit
  • Mehr Umsatz & Kundschaft

Gesundheit & Leben

  • Alle Rituale
  • Wunscherfüllung
  • Gegen schwarze Magie
  • Abnehmzauber
  • Inner Balance
  • Fruchtbarkeitszauber
  • Erholsamer Schlaf
  • Positive Energie
  • Selbstbewusstsein
  • Gegen Depressionen
  • Glückszauber
  • Neuer Lebensmut
  • Schutzzauber
  • Rauchentwöhnung
  • Mehr Antrieb

EPHEMERIS für heute

Libra
Sun in Libra
1 degree
Scorpio
Moon in Scorpio
9 degrees
Waxing Crescent Moon
Waxing Crescent Moon
3 days old
Powered by Saxum

Sternzeichen & Persönlichkeitshoroskop

Previous
Next

Scorpion
Powered by Saxum Astro
Color I Color II Color III

Log In or Register